Tourner un plan de drone qui tiendra au montage
Viele Unternehmensfilme beginnen mit einer Luftaufnahme, die keinen Zusammenhang mit dem Rest des Films aufweist. Sie entscheiden bereits bei der Location-Besichtigung – und nicht erst während des Fluges – über die Gestaltung dieser Einstellung: Flugbahn, Dauer, Richtung sowie den Übergang zu den Aufnahmen am Boden. Unsere Vorgaben für Dreharbeiten und Schnitt sowie die damit verbundenen örtlichen Gegebenheiten.

Viele Unternehmensfilme beginnen mit einer Luftaufnahme. Der Ort wird aus der Vogelperspektive in einer langsamen Schwenkaufnahme gezeigt, vier Sekunden vor der ersten Nahaufnahme am Boden. Hat man eine gelungene Totale, setzt man diese an den Anfang, und damit ist die Sichtung des Filmmaterials abgeschlossen.
Eine Luftaufnahme, die ohne Blick auf den Schnitt gedreht wurde, lässt sich mit nichts verbinden. Sie bleibt eine Postkarte, die vor den Film gestellt wird, und der Zuschauer sieht sie noch vor uns.
Wir steuern unsere Drohnen selbst und verfügen über die entsprechende Zulassung. Keiner der folgenden Punkte lässt sich durch die Ausrüstung regeln.
Eine Bewegung, eine Information
Was jede Bewegungsbahn aussagt, unabhängig vom Ort, an dem sie gefilmt wurde.
Fünf Bewegungsabläufe decken das Wesentliche dessen ab, was wir filmen, wobei jeder seine eigene Bedeutung hat.
Die Enthüllung: Das Motiv taucht hinter einem Bergrücken, einem Dach oder einer Baumreihe auf. Sie liefert eine Information, anstatt diese von vornherein preiszugeben, und dient als Eröffnungssequenz.
Der Vorstoß: Man taucht in die Szene ein, etwas beginnt. Diese Bewegung erfordert einen klaren Endpunkt, da die Einstellung sonst unscharf wirkt.
Der Rückzug: Man entfernt sich vom Motiv, der Hintergrund öffnet sich. Eine abschließende Bewegung. Zu Beginn schließen Sie den Film, noch bevor Sie ihn begonnen haben.
Die Umkreisung: Man umkreist ein feststehendes Motiv, um es hervorzuheben. Sie eignet sich für ein Gebäude oder eine Maschine, wirkt jedoch bei einer Personengruppe deplatziert.
Die vertikale 90°-Aufnahme: Sie hebt Tiefe und Maßstab auf. Gut geeignet für grafische Übergänge, ungeeignet zur Verortung eines Ortes.
Fünf Verläufe, fünf Funktionen
Enthüllung, Vorstoß, Rückzug, Umlaufbahn und Vertikale um denselben Ort.

Drehen für den Montagetisch
Nutzdauer, Ein- und Ausstiegspunkte, Bewegungsrichtung.
In einem Imagefilm sollte eine Flugaufnahme kaum länger als vier bis sechs Sekunden dauern. Bei einer längeren Dauer verliert der Schnitt seinen Rhythmus. Jede Flugbahn muss daher sauber abgeschnitten werden können.
In der Praxis bedeutet dies: drei Sekunden Bewegung vor dem entscheidenden Moment, drei Sekunden danach. Eine Drohne, die innerhalb der Einstellung beschleunigt oder abbremst, lässt sich nicht sauber abschneiden.
Jede Flugbahn wird zweimal gedreht – einmal langsam und einmal schnell. Die Geschwindigkeit wählen Sie erst beim Schnitt aus, sobald die Bodenaufnahmen feststehen.
Die Bewegungsrichtung knüpft an die vorherige Einstellung an. Wenn das Motiv nach rechts geht, fliegt die Drohne nach rechts. Eine Luftaufnahme, die der Richtung der vorherigen Einstellung widerspricht, unterbricht den Übergang, selbst wenn das Bild schön ist.
Vom Flug zur Zeitleiste
Die Einstellung wird mit ihren Rändern gedreht, bevor sie ausgewählt und beim Schnitt zugeschnitten wird.

Mit dem Boden verbinden
Licht, Brennweite und Ton: drei Aspekte, die sich deutlich vom Rest der Dreharbeiten unterscheiden.
Eine Drohne liefert keinerlei verwertbares Tonmaterial. Dialoge und Zeugenaussagen werden am Boden aufgenommen. Die Luftaufnahmen dienen der Untermalung durch Musik, der Schaffung einer Atmosphäre oder dem Voice-over.
Das Licht ist der erste Faktor, der den Übergang stört. Bei einem Zeitunterschied von vierzig Minuten zwischen den Aufnahmen am Boden und den Luftaufnahmen passt die Farbwiedergabe nicht mehr, unabhängig von der Kalibrierung. Wir planen die Luftaufnahmen in dasselbe Zeitfenster wie die Dreharbeiten am Boden ein, nicht erst am Ende des Tages, wenn noch Zeit übrig ist.
Das Weitwinkelobjektiv der Drohne verzerrt und drückt das Bild zusammen. Bei einer Nahaufnahme des Motivs passt die lange Brennweite besser zum Rest der Aufnahmen. Dies ist der Hauptzweck der an Bord befindlichen Teleobjektive: die gleiche optische Sprache wie die Hauptkamera beizubehalten.
Es ist eine Frage der Dosierung: höchstens eine Luftaufnahme alle fünf bis sechs Aufnahmen. Bei mehr als das liefern Sie lediglich eine Materialvorführung.
Lassen Sie die Antenne und die Erdung anschließen
Gleiche Blickrichtung, gleiches Licht, gleicher Bildausschnitt.

Geschwindigkeit, Maßstab, Vordergrund
Ein Flug in großer Höhe wirkt langsam: Die Nahaufnahme gleicht dies aus.
In einer Höhe von achtzig Metern scheint sich nichts mehr zu bewegen, da es keinen nahegelegenen Bezugspunkt gibt. Die gleiche Bewegung in zehn Metern Höhe über dem Boden, bei der man einen Baum oder ein Dach streift, erscheint dreimal so schnell.
Tief und schnell zu fliegen ist lohnender als ein hoher, langsamer Flug, allerdings auf Kosten einer gründlichen Erkundung. Hierin liegt der Zeitaufwand für die Vorbereitung.
Ab einer Höhe von etwa fünfzig Metern verliert man den menschlichen Maßstab. Soll der Film eine Person erkennbar machen oder eine Tätigkeit darstellen, muss man tiefer fliegen und den Bildausschnitt enger wählen. Eine Luftaufnahme, die Menschen zu Punkten verwandelt, dokumentiert nichts.
Die Geschwindigkeit steht im Vordergrund
Die Höhe verlangsamt die scheinbare Bewegung; die Nähe verleiht ihr ihre Dynamik zurück.

Was nach der Kalibrierung übrig bleibt
Log, ND und Bildausschnitt: Spielraum bei der Nachbearbeitung.
Wir drehen in D-Log oder HLG mit 10 Bit und verwenden ND-Filter, um eine Verschlusszeit von 1/50 beizubehalten. Ohne Filter wirken die Bewegungen unscharf und ruckartig, was sich auch durch die Farbkorrektur nicht beheben lässt.
Der Himmel bestimmt die Belichtung. Der Sensor bietet einen angemessenen Dynamikumfang, doch man belichtet auf die Lichter hin: Ein überbelichteter Himmel lässt sich nicht wiederherstellen, ein unterbelichteter Schatten kann teilweise wiederhergestellt werden.
Das Filmen in 6K für die Auslieferung in 4K lässt Spielraum für den Bildausschnitt. Dieser dient dazu, eine ungenaue Flugbahn zu korrigieren oder ein Hochformat ohne einen zweiten Flug zu erzielen.
Der Großteil der Kalibrierungsarbeit konzentriert sich auf die Anpassung an die Hauptkamera. Kleiner Sensor, andere Optik und interne Bildverarbeitung: Ohne Konvertierungs-LUT und manuelle Anpassung ist die Luftaufnahme mit bloßem Auge erkennbar.
Technische Daten
Größenordnung zur Einordnung eines Projekts.
| Nutzdauer einer Antenne bei der Montage | 4 bis 6 Sekunden |
| Zu belassender Rand vor und nach dem Drehen | 3 Sekunden auf jeder Seite |
| Maximale Höhe, offene Klasse | 120 m |
| Mindestabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern auf der A2 | 30 m oder 5 m im Langsamfahrmodus |
| 1:1-Regel | horizontale Entfernung, die mindestens der Flughöhe entspricht |
| Ein Überblick über eine Versammlung | in der offenen Klasse verboten |
| Obligatorische Haftpflichtversicherung ab 250 g | mindestens 1 Mio. CHF |
| Aufnahme-Codec | D-Log oder HLG 10 Bit, ND-Filter erforderlich |
Der rechtliche Rahmen im Bereich der Planung
Was vor dem Drehtag geregelt werden muss.
Wir fliegen als registrierter Betreiber mit der entsprechenden Fernpilotenlizenz und aktiver Fernidentifizierung. Die Haftpflichtversicherung beträgt mindestens 1 Million CHF und ist ab 250 Gramm vorgeschrieben.
In der offenen Kategorie gelten drei Einschränkungen für den Flugplan: 120 Meter Höhe, ständiger Sichtflug sowie das Verbot, eine Menschenansammlung zu überfliegen. In der Unterkategorie A2 muss ein Abstand von 30 Metern zu unbeteiligten Personen eingehalten werden, bzw. 5 Meter im Langsamflugmodus, wobei beim Steigflug die 1:1-Regel gilt.
Der Rest fällt unter die spezielle Kategorie und erfordert eine Genehmigung des BAZL: Überfliegen einer Menschenmenge, Flüge über 120 Meter Höhe, Flüge außerhalb der direkten Sichtweite. Rechnen Sie mit mehreren Wochen Bearbeitungszeit vor den Dreharbeiten.
Das Fliegen mit First-Person-View (FPV) ist in der offenen Kategorie weiterhin möglich, sofern ein Beobachter die Drohne mit bloßem Auge verfolgt und mit dem Fernpiloten kommuniziert. Ohne diesen Beobachter fällt der Flug in die spezielle Kategorie. Planen Sie die Kosten für diese Person im Budget ein.
Vier Fragen vor dem Start
Unser Suchfilter.
1. Was zeigt diese Einstellung, was eine Bodenansicht nicht zeigen würde?
2. Wo endet sie, und in welche Einstellung geht sie über?
3. Verläuft die Bewegung in Richtung der vorherigen Einstellung?
4. Welches Element im Vordergrund wird das Gefühl von Geschwindigkeit vermitteln?
Ohne die vier Antworten landet die Einstellung bei den Rohaufnahmen, die man einmal ansieht, bevor man sie archiviert.
Quellen
Rechtliche und technische Grundlagen.
BAZL, Flugvorschriften für Drohnen: bazl.admin.ch/fr/regles-vol-drones
BAZL, Sonderkategorie und Betriebsbewilligungen: bazl.admin.ch/fr/categorie-specifique
Durchführungsverordnung (EU) 2019/947, in der Schweiz seit dem 1. Januar 2023 gültig
Allianz Suisse und AXA: Haftpflichtversicherungspflicht ab 250 g, 1 Mio. CHF